Donnerstag, 13. August 2020

Fort- & Weiterbildung

Manuelle Lymphdrainage Refresher

MLD/KPE als Indikation bei phlebologischen Ödemen versus Lipödeme

Termin(e)

(Magdeburg-VPT)
14.11. - 15.11.2020
Nr.: 386

Fortbildungspunkte (FP)

15

Unterrichtseinheiten (UE)

15

Gebühr

VPT-Mitglieder: 170,- €
Nichtmitglieder: 210,- €
Ersparnis: 40,- €

Unterrichtszeit

1. Tag: 09.00 - 18.00 Uhr 2. Tag: 09.00 - 13.00 Uhr

Kursleitung

Günther Bringezu
Masseur / med. Bademeister

Beschreibung

Zunächst einmal werden die doch sehr großen pathophysiologischen Unterschiede beim Lipödem und Phlebödem intensiv gewürdigt, weil gerade diese (Er)Kenntnisse wichtige Grundlagen für die Beurteilung adäquater Therapieansätze für erfolgreiche und nachhaltige Ödembehandlung darstellen.

Auch ist eine Gegenüberstellung (deshalb versus!) der Behandlungssystematik beider Ödemursachen von erheblicher Bedeutung, weil damit herausgestellt werden kann, dass es sich zwar bei beiden vorgenannten Indikationen um Ödeme handelt, jedoch die Ursachen, Auswirkungen und die damit verbundenen „Besonderheiten“ eine differenzierte Anwendung der MLD/KPE zur Folge haben müssen.

Leider, und das ist eigentlich zu bedauern, wird die MLD oft unkritisch und sehr allgemein alleinig auf die Grifftechniken reduziert.

Dies ist völlig falsch und fatal zugleich, so wird diese geradezu einzigartige Therapiemethode oft sehr laienhaft, degradiert.

Vielmehr ist aktuell zunehmend zu beobachten, dass die MLD/KPE zu einer effizienten, erfolgreichen Ödem-Behandlungsmöglichkeit avanciert ist und als äußerst anspruchsvolles, ja sogar unverzichtbares Ödemtherapie-Konzept verstanden werden muss.

Diese Akzeptanz kommt nicht von allein, sondern ist offensichtlich durch gute bis sehr gute Therapieergebnisse zu erklären.

Um diesen vorgenannten hohen Ansprüchen auch gerecht werden zu können, bedarf es intensiver Bemühungen sich einerseits mit den jeweils theoretischen Belangen der Lipödeme und mit denen der Phlebödeme auseinander zu setzen. Gleiches gilt eben auch für die praktischen Aspekte der eigentlichen Behandlung.

Da das Lipödem typischerweise mit Schmerzen (Spannungsschmerzen, die durch Druckbelastung zunehmen) und Ödemen

(Ödeme entwickeln sich bedingt durch rasche Zunahme des Unterhaut-Fettgewebes und damit mechanische Beeinträchtigung der Lymphgefäßtätigkeit, in dem Lymphgefäße verlegt, verdrängt oder „abgedrückt“ werden. Die physiologische Gewebsdrainage, eine der wichtigsten Aufgaben des Lymphgefäßsystems, ist somit in den typischen Körperregionen, gestört)

verbunden ist, lässt sich sehr schnell den wichtigen Therapieansatz begründen/deutlich machen.

So sind z.B. dringend notwendige Kompressions - Bestrumpfungen bei dieser Schmerzhaftigkeit kaum tolerabel.

Wird jedoch durch eine konsequente Entstauungstherapie die Druckbelastung im Gewebe reduziert, minimiert sich die Schmerzhaftigkeit, so dass Kompressionstherapie jetzt möglich wird.

Dass dabei gleichzeitig übermäßige, eiweißangereicherte Ödemflüssigkeiten im Gewebe durch die Lymphdrainagebehandlung reduziert werden, macht in besonderer Weise deutlich, welchen Stellenwert diese Methode hat und wie subtil auf pathophysiologische Gegebenheiten reagiert wird.

 

Worum geht es beim Phlebödem?

Ein Phlebödem kann sich entwickeln bei lokaler venöser Abflussbehinderung

Ursachen dafür sind: ,

  • (akutes) thrombotisches Ödem
  • postthrombotisches Ödem bzw. Syndrom
  • Ödem bei CVI-Komplex (CVI = chron. venöse Insuffizienz)
  •  venöse Erkrankungen gehören zu den „Volkskrankheiten“ 
  • von Phlebödemen spricht man immer dann, wenn durch Erkrankungen der Venen bedingt, Schwellungen eintreten.
  • werden diese Venenerkrankungen nicht rechtzeitig erkannt, diagnostiziert und behandelt, stellen sich unweigerlich über kurz oder lang, Verschlimmerungen im Sinne einer CVI ein.

 

Kursbilder

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Veranstaltungsort(e)

Magdeburg-VPT
Porsestraße 8a
39104 Magdeburg
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